Prinzipien

Wozu Prinzipien?

Prinzipien setzen den Rahmen für unser Handeln. Sie entsprechen unseren Überzeugungen und definieren den Korridor, in dem wir uns bewegen. Als Regeln haben sie eine hohe Stabilität, werden aber von Zeit zu Zeit darauf überprüft, ob sie noch hilfreich sind. Unangemessene oder veraltete Prinzipien werden dann verworfen oder aktualisiert.

Keep it simple


Vollkommenheit zeigt sich in der gelungenen Reduktion auf das Wesentliche

Die Dinge einfach halten.
Komplexität reduzieren.

Einfache Algorithmen sind verständlicher als komplizierte.

Was schneller verstanden wird, kann in kürzerer Zeit verändert und verbessert werden, ohne unerwünschte Seiteneffekte zu bewirken.

Einfache Lösungen bestechen durch Klarheit und Eleganz. Antoine de Saint-Exupéry bringt es auf den Punkt: "Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann".

Einfachheit hat einen hohen Wert, aber auch gewisse Grenzen. Wo sie durch Vergröberung oder übertriebene Generalisierung zu Informations- oder Funktionsverlust führt, ist sie zu vermeiden.

Flexibilität und Offenheit


Nicht alle Werkzeuge wachsen mit ihren Aufgaben.
Bei einigen leidet die Benutzbarkeit unter der Erweiterung der Funktionalität.

Was leicht umzugestalten oder zu erweitern ist, verbaut nicht den Weg zu verbesserten Leistungen und Funktionen.

Flexibilität und Offenheit sind Qualitätsmerkmale guter Software. Eine leichte Anpassbarkeit an erweiterte Anforderungen und robuste Schnittstellen zu erweiternden Modulen zeichnen gute Werkzeuge aus.

Geeignete Werkzeuge verwenden


Wer als Lösung nur den Hammer kennt, für den sind alle Probleme Nägel

Ein wichtiger Schritt zur Lösung einer Aufgabe ist die Wahl des Wekzeugs.

Ob man sich einer Programmiersprache bedient und alle Funktionen selbst implementiert oder die Funktionalität eines Frameworks nutzt, oder ob man komplette Anwendungssysteme (ggf. angepasst) verwendet: das Werkzeug sollte der Aufgabe immer angemessen sein.